Wissenschaftler entdecken Supererde

Wissenschaftler entdecken Supererde

Viele Planeten im Universum sind nach Auffassungen der Wissenschaftler entweder zu heiß oder zu kalt, um jemals Leben beherbergen zu können. Dies liegt vor allem an ihrer Umlaufbahn um ihren Heimatstern. Immer wieder wurden aber ebenso Planeten entdeckt, dessen Umlaufbahn zwar der Erde gleicht, die sich allerdings trotzdem ganz anders entwickelt haben als unser Planet.

Jetzt haben Forscher der Carnegie Institution for Science aber eine “Supererde” entdeckt, die möglicherweise ein lebensfreundliches Umfeld bieten soll. GJ667C ist der Name dieses Planeten, der in einem Dreigestirnsystem in ungefähr 22 Lichtjahren Entfernung unseres Sonnensystems liegt. Dieser soll eine Umlaufbahn haben, die relativ mittig in der sogenannten “habitablen Zone” liegt. Das ist der Bereich, der nach aktuellen wisschenschaftlichen Erkenntnissen eine hohe Wahrscheinlichkeit für flüssiges Wasser und Sauerstoff auf dem Planeten ermöglicht.

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In diesem Zusammenhang wurde auch die geschätzte Zahl der Exoplaneten nach oben korrigiert. Ging man bisher davon aus, dass nur eine handvoll Gesteinsplaneten im Universum für die habitable Zone in Frage kommen, ist es viel eher wahrscheinlich, dass sich tatsächlich Milliarden Planeten selbst in der Milchstraße in dieser Zone befinden. Es kann zwar davon ausgegangen werden, dass GJ667C etwas heißer ist als unsere Erde, trotzdem ist er bisher ein heißer Kandidat für einen Exoplaneten, auf dem möglicherweise sogar bereits Leben existieren könnte.

 

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