Fly High? – NASA will Gras auf dem Mond anbauen

Fly High? – NASA will Gras auf dem Mond anbauen

cannabis_moonWie das amerikanische News-Magazin “Newslo” berichtet, scheint die NASA Pläne zu haben, Cannabis auf dem Mond anzubauen. Anscheinend möchte man bereits im Jahre 2015 einen Garten auf dem Mond etablieren, der neben Kresse, Basilikum und Rüben auch Cannabis beinhalten soll. Der stellvertretende Direktor des Ames Research Center in Kalifornien, Lewis S. G. Braxton III., bestätigte in einem Interview: “Die Entscheidung, Marijuana auf der Mondoberfläche zu züchten, war ein echter Selbstläufer”. “Die NASA sucht immer nach neuen Möglichkeiten, ihre Forschung zu finanzieren und Cannabis ist eine der rentabelsten Pflanzen”. “Außerdem haben die Astronauten wenn sie Hanfsamen pflanzen, so immer einen “frischen Vorrat”. Ich meine, sehen wir der Wahrheit ins Auge, da oben kann es manchmal echt langweilig werden”.

Selbstverständlich ist Newslo dafür bekannt, ihre Newsmeldungen immer ein wenig “satirisch” aufzuarbeiten und die Wahrscheinlichkeit, dass die NASA wirklich plant, Cannabis auf dem Mond anzubauen, entsprechend gering. Einen Garten möchte man jedoch wirklich auf der Mondoberfläche etablieren. Dieser soll uns in letzter Konsequenz auf die Besiedlung anderer Planeten vorbereiten. Immerhin sind Pflanzen in puncto Umwelteinflüssen, Stabilität von Atmosphäre und Sauerstoffgehalt ähnlich empfindlich wie wir Menschen. Vor allem die radioaktive Strahlung könnte auf vielen Planeten zum Problem werden. Eine gute Möglichkeit, um die Langzeitwirkungen der Strahlung zu testen, wäre also die Etablierung einer künstlichen Atmosphäre durch Pflanzen.

Cannabis doch keine schlechte Wahl?

Geht man vom rein wissenschaftlichen Standpunkt aus, wäre Cannabis eigentlich gar keine schlechte Wahl, denn abseits vom schlechten Ruf kann die Pflanze in beinahe allen Klimazonen überleben, braucht wenig Wasser und nur geringes Sonnenlicht bei gleichzeitig hoher Ernte. Abgesehen davon gilt nicht femininisiertes Hanf sogar als “Superfood”, ist reich an Vitaminen und Eiweißen, kann also im Zweifel die Überlebenschancen von Forschungsteams erhöhen. Die NASA hat bereits beschrieben, wie wichtig das Experiment ist. Immerhin sichert das Überleben der Pflanzen die Nahrungsquelle, Sauerstoff und die Wasserqualität für etwaige Kolonisten. Zudem sind sie wichtig für die Psychologie, wie die Popularität der Gewächshäuser von antarktischen Forschungsstationen und der “International Space Station” (ISS) beweist.

Europa ein heißer Kandidat für Leben

Europa-moonInzwischen macht man sich bereits Gedanken, welcher Planet überhaupt für eine Kolonisierung in Frage kommt. Ein heißer Kandidat scheint der Jupitermond Europa zu sein, der kleinste der vier galiläischen Monde ist mit einer dicken Eisschicht bedeckt. Forscher schätzen, dass unter der 15 Kilometer umfassenden Eiskruste ein Meer von bis zu 100 Kilometern Tiefe liegen könnte. Dies wären nicht nur ideale Bedingungen für Kolonisten, sondern auch für Leben auf Europa. Jupiter und seine Monde waren schon immer der unterschätzte, kleine Bruder des Mars, denn während mittlerweile bekannt ist, dass es Wasser auf dem roten Planeten gab, ist man sich immer noch nicht sicher, wann dies der Fall war. Die Jupitermonde Europa, Ganymed und Io hingegen haben auch heute noch reiche, flüssige Salzwasservorkommen, wie die im Jahre 2003 in der Jupiteratmosphäre verglühte Raumsonde “Galileo” bewies. Mittlerweile ist ihr Nachfolger, die im Jahre 2011 gestartete “Juno”-Raumsonde unterwegs. Etwa 14 Jahre wird es dauern, bis sie den Jupiter und seine Monde erreicht.

 

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