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Junior Alpbach 2003 - "Sonnenwind hörbar machen"

23. August 2003

Sonnenwind Grafik
In einem Impulsvortrag wird die Physik der Sonne, der Sonnenwindes sowie dessen Wechselwirkungen mit dem Magnetfeld der Erde beschrieben. Anschließend versuchen die Teilnehmer selbst unter freiem Himmel mit Hilfe von Niederfrequenz-Empfangsgeräten Radioemissionen des Erdmagnetfeldes aufzunehmen. Mit einfachen technischen Tricks kann man diese Signale am Computer sichtbar machen und interpretieren - mit etwas Glück "hören" die Jugendlichen sogar geladene Teilchen aus dem Sonnenwind.

Technischer Hintergrund

Der Sonnenwind, das sind jene kosmischen Partikelstürme, die Auswirkungen auf technische Einrichtungen nicht nur im Weltraum, sondern auch auf der Erde (Klima) haben können. Wenn Satelliten außer Kontrolle geraten, Pipeline Rohre blitzschnell rosten oder das Stromnetz zusammenbricht, können Eruptionen auf der Sonne dafür verantwortlich sein. Die Elektronen und Protonen verursachen eine Art Unwetter, bei dem das Magnetfeld der Erde schwankt. Auch das berühmte Polarlicht wird von diesem Sonnen-Phänomen, dem Weltraumwetter verursacht.
Wenn geladene Teilchen des Sonnenwindes in das Magnetfeld der Erde eindringen, werden Sie entlang der Magnetfeldlinien beschleunigt: die dabei ausgesandte Radiostrahlung kann mittels einfacher Geräte (Very-low-frequency-Receiver) empfangen werden. Die Signale werden in Geräusche umgewandelt, die man entweder direkt mit Lautsprecher hörbar machen, oder aber über den Mikrophon-Eingang eines Computers grafisch darstellen kann. So sind auch viele andere Radioquellen, wie zum Beispiel Blitze in vielen tausend Kilometern Entfernung registrierbar. Den Teilnehmern soll damit die uns umgebende "unsichtbare" Welt der Radiostrahlung hörbar gemacht und gleichzeitig die Sonne als wesentlicher Klimafaktor verdeutlicht werden.
Falls sich zum Zeitpunkt der Vorführung keine entsprechenden Signale empfangen lassen, dann können voraufgezeichnete Mustersignale eingespielt werden.

Koordination

Gernot E. Grömer
gernot.groemer(at)oewf.org
Institut f. Astrophysik, Univ. Innsbruck
Technikerstr.25/8
6020 Innsbruck
0512/507-6033, Mobiltel. 0676/6168336

Michaela Gitsch (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), Mag. Alexander Soucek (ÖWF)

Mit Unterstützung von

Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie


Veranstaltungen

17-19. Februar 2012 - Integrationsworkshop ÖWF Innsbruck

Integrationsworkshop zur Vorbereitung des Dachstein Feldtestes im Suitlab Laboratory Innsbruck

15. März. 2012 - "Expedition Mars"

Gernot Grömer im Planetaium Stuttgart - Multimediavortrag mit Gernot Grömer rund um die Forschungsaktivitäten des ÖWF.

Wann: 15. März 2012
Wo: Planetarium Stuttgart

20. März 2012 - Junge Uni Innsbruck "Multi-Culti" - Raketenbastelworkshop

Von  15 bis 17 Uhr heißt es für Kinder wieder, das Weltall mit selbst gebauten Raketen zu erkunden.

12. April 2012: Yuri's Night & Polarstern-Preis Verleihung

Wie jedes Jahr feiern wir am 12. April den Erstflug von Yuri Gagarin. 2012 wird die Yuris Night im Naturhistorischen Museum in Wien stattfinden. Auch der Polarsternpreis 2012 wird im Rahmen der Veranstaltung verliehen.

Wann: 12. April 2012, 18 Uhr
Wo: Naturhistorisches Museum Wien
 

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24.Jun-02. Jul: European Space Camp 2012

Die Europäische Weltraumorganisation ESA sucht und finanziert TeilnehmerInnen für das European Space Camp 2012.

Das European Space Camp auf der nordnorwegischen Raketenbasis Andoya lädt Jugendliche im Alter zwischen 17 und 20 Jahren vom 24. Juni bis 2. Juli 2012 zur Teilnahme am Raketenstarten im Rahmen des European Space Camp 2012 ein.

Die Bewerbungsfrist läuft bis 1. April 2012.

SpaceCamp Webseite

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